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Reviews

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Die Sängerin Karine Babajanyan rettet als Einspringerin die Wiederaufnahme der Stuttgarter Inszenierung „Madame Butterfly“ – mit hinreißendem Erfolg.
… Trotzdem gelang die Wiederaufnahme der Produktion von 2006, nach langer Abwesenheit auf dem Spielplan, grandios. Mittags erwischte das Betriebsbüro in Budapest die Sängerin, die vor acht Jahren die Premiere gesungen hatte, zuletzt hier 2009 als Fräulein Schmetterling auf der Bühne stand: Karine Babajanyan, die von 2003 bis 2011 fest zum Haus gehörte. Am Nachmittag landete die Armenierin in Stuttgart und stand nun wenige Stunden später auf der Bühne. Phänomenal erinnerte sie sich der Abläufe in Jacqueline Wagemakers subtil-schlichter Inszenierung, die dezent das tödliche Missverständnis zweier Kulturen zuspitzt, ohne in die Falle des exotischen Kitsches oder platter Politaktualisierung zu gehen.
… Erstaunlich, und ein Beweis der Energetik, die aus spontan entfalteter Musikalität erwächst (nicht alles muss geprobt werden!), die Geschmeidigkeit der Phrasierung, zu der Babjanyan und Rafael Rojas als testosterongesteuertem Pinkerton im Liebesduett am Ende des ersten Akts fanden. Rojas traf genau den Grad dieses zwiespältigen Charakters, dessen (vokaler) Verführung schwer zu widerstehen ist. Ein klug-musikalischer Tenor mit Kraft, aber auch feinerem Farbenspiel. Noch intensiver, vokal ausgeglichener als vor acht Jahren, nie klischeehaft und aus der Spannung des Augenblicks agierte Babajanyan als grenzenlos Liebende, die statt eines beschädigten Lebens den Tod vorzieht. Da blieb kaum ein Auge trocken im Saal, herzlich-stürmisch wurde die Retterin der Aufführung am Ende des Abends gefeiert.
Stuttgarter Zeitung, 21.12.2014

Stuttgart „MADAMA BUTTERFLY“ 19.12. 2014(WA) – Triumphales Einspringen
Vor acht Jahren hatte Karine Babajanyan die Premiere und die allermeisten Folgevorstellungen gesungen. Jetzt rettete sie die Wiederaufnahme, indem sie am Vorstellungstag eilends aus Budapest eingeflogen kam, um Catherine Naglestad zu ersetzen, die ihr Stuttgarter Rollendebut als Cio-Cio-San geben sollte. Mit diesem zusätzlichen Bonus einer mangels möglicher Probenumstellungen auf neue Partner und einen anderen Dirigenten umso bewunderungswürdigen Leistung dankte es ihr ein Publikum, das die Absage der mit Spannung erwarteten Catherine Naglestad vor der Aufführung noch mit Lauten der Enttäuschung kommentierte, mit einem Jubelsturm sondergleichen.
An ihrem dunkel umhauchten Sopran mit organisch eingebundener Tiefe, tragfähiger Mittellage und einer nur geringfügig von Vibrato begleiteten intensiv gespannten Höhe scheint die Zeit spurlos vorüber gegangen sein. Das schon damals in den Details sehr genau ausgearbeitete Rollen-Portrait konnte sie jetzt gar noch steigern, und all den vielen kleinen Dingen in der Konversation zwischen kindlicher Naivität und unbeirrbarem Glauben in vielfachen Nuancierungen des Tonfalls die verdiente Aufmerksamkeit, der langen Partie dadurch als Ganzes betrachtet eine höhere Wertschätzung geben. Mit Herz und Seele verzehrt sie sich in die so lange hoffende und dann maßlos enttäuschte und entehrt in den Selbstmord gehende Cio-Cio-San und lässt uns mit einer Intensität an diesem Schicksal teil haben als ob es ihr eigenes wäre.
Online Merker, 19.12.2014

Stuttgart/ Staatsoper: “Madame Butterfly” von Puccini in der Stuttgarter Staatsoper. EIN DIFFERENZIERTES SEELENDRAMA
… Die stimmlich sehr wandlungsfähige und zu großen Differenzierungen fähige, ausgezeichnete Sopranistin Karine Babajanyan kann als Cio-Cio-San das Publikum sofort für sich gewinnen.
Online Merker, 22.12.2014

… Karine Babajanyan ha delineato una Cio Cio San interpretativamente notevole, con un fraseggio ben sottolineato nelle sfumature e una ragguardevole sicurezza vocale. Una protagonista drammaticamente completa e ispirata nella caratterizzazione drammatica, particolarmente nel terzo atto dove Karine Babajanyan ha trovato accenti espressivi e intensi oltre che molto personali. Sicuramente, un’ interpretazione di ottimo livello che conferma la classe professionale di una cantante sempre scrupolosa e ben preparata in tutti i ruoli che affronta.
Gianguido Mussomeli, 19.12.2014

Deutsche Oper am Rhein – “Ariadne auf Naxos “ 27.09.2014

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… Gesungen wird nämlich auch noch, und das exzellent. Karine Babajanyan ist eine wunderbare Primadonna, die uns Ariadnes Schmerzen ebenso tief und glutvoll fühlen lässt wie ihren Jubel über die Begegnung mit Bacchus.
1.Oktober 2014 -Revierpassagen

… Gesanglich stellt die Rheinoper ein ungemein überzeugendes Ensemble vor: Karine Babajanyans Ariadne beginnt in den sinnlichen Tiefen der Klagen mit üppigem, man möchte fast sagen, Mezzoklang,…..die Interpretation der Textes gelingt exquisit. Die Verwandlung der Apotheose hört man selten so emotional mitnehmend.
27.00.2014 -Der Opernfreund

KARINE BABAJANYAN als Ariadne singt und agiert sehr, sehr gut.
27.09.2014 – Der neue Merker

… Karine Babajanyan als Ariadne überzeugt stimmlich mit erlesenen lyrischen Qualitäten
27.09.2014 – WAZ

Budapester Frühlingsfestival – Rimskij-Korsakov Lied- und Arienabend
BMC, 06.04.2014

… „Ich bin der Meinung, in diesem Moment gab es niemanden auf der ganzen Welt , der/die hätte die Lieder besser interpretieren können, als Babajanyan: die armenische Sängerin hat nicht nur gefühlt, sondern auch verstanden was sie gesungen hat, so konnte ich das Gefühl haben die Lieder, die nach den Gedichten von Aleksei Tolstoi und Afanasi Fet komponiert wurden, verstanden zu haben.“
Antal Toth -Café Momus

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©Photos made by Budapest Spring Festival Balint Hrotko

Ein wendereicher Abend
„Eine ganz andere Welt wurde eröffnet als Karine Babajanyan auf die Bühne trat: einerseits dieOp.43, Im Frühling Liederzyklen zeigen die reifere Epoche des Komponisten (er war fast 50 Jahre alt als er die Lieder komponierte), andererseits trat in der Person von der armenische Sopranistin Karine Babajanyan eine internationale Qualität auf die Bühne.
Der Liederzyklus war bekannt, ein Teil davon sang Nicolai Gedda an seiner legendären “Frühlings-Liederabend” an der Musikakademie. Babajanyan stach nicht nur mit ihrer sprachlichen Sicherheit hervor, sie interpretierte auch die Lieder mit ihrer eigenen nachfühlenden Stimme und Gestik, die auf genaue Kenntnis des Komponisten schließen lässt.“
Szlavik Dora – Prae.hu (online Kunstzeitung)

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Chemnitz “Don Carlo” 2.3.2014
… Als Elisabeth bewährte sich Karine Babajanyan mit jugendlichem Feuer, der erforderlichen “Italianità” und subtilen Pianopassagen, eine vorbildliche Leistung!
Joachim Weise, Der Neue Merker

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Mit Karine Babajanyan ist die Rolle der Tatjana wunderbar besetzt! Die Sängerin stellt Tatjana als eher ernste, sehr sensible, sich stets zurück nehmende junge Frau dar. Leidenschaftliche Gefühlsausbrücke lässt sie nicht zu hält sich zurück, weil alles andere sich nicht schickt. So wirkt Tatjana gerade in der grossen Briefszene äusserst zerbrechlich, verletzlich, berührend. Sehr ernst und mit den Traditionen verbunden ist Frau Babajanyans Tatjana,grossartig!
Der neue Merker, Michael Hug

Karine Babajanyan und Neil Schicoff, Opernhaus Zürich – La Juive

„Die Besetzung der sechs Hauptrollen unter der musikalischen Leitung von Carlo Rizzi ist purer musikalischer Luxus. Wohlgemerkt: nicht nach den Regeln des heutigen Star-System, sonder weil die engagierten Sänger stimmlich und physisch perfekt in deren Rolle passen und untereinander harmonisieren…
Was ein Falcon-Sopran alles kann und muss, zeigt uns die mitreißende Karine Babajanyan als sanfte, liebende, wütende, rächende, zum Tode entschlossene Rachel. Die armenische Sopranistin ist in der Rolle eine überraschende Entdeckung für mich, der eine leibhaft dramatische Gestaltung immer dem filigranen Schönklang vorziehe.“
Alessandro Anghinoni

„Carlo Rizzi led a superb orchestra in delineating Halévy’s robust score. Apart from the most famous aria “Rachel! Quand du Seigneur”, finely sung by Mr Shicoff, there were other indelible moments, mostly furnished by the Armenian soprano Karine Babajanyan as Rachel.“
Richard Traubner

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… per Karine Babajanyan / Cio-Cio-San,un significativo approccio che trova altra efficace occasione nell’ incontro condotto con incisivo rilievo vocale e appropriata naturalezza scenica.
Giornale di Sicilia , Sara Patera

Turandot (Liu) Turandot (Liu)

… Nella parte di Liu abbiamo ascoltato la giovane armena Karine Babajanyan,attualmente forse l’ elemento di maggior classe dell’ensemble di Stoccarda,che in questi ultimi due anni ha riscosso grandi successi come Cio Cio San..al suo debutto nel ruolo di Liu,la Babajanyan ha confermato di essere un’ artista di grande classe vocale ed interpretativa,che può tranquillamente puntare ai grandi palcoscenici. Molto ben cantate le due arie, con accenti particolarmente ispirati nella grande scena del terzo atto.
Turandot alla Staatsoper di Stoccarda- Classic Village (G.Mussomeli)

Don Carlos (Elisabeth) Don Carlos (Elisabeth)

… L’Elisabeth de Karine Babajanyan grâce a son timbre soyeux bien que peu puissant,sait poser son personnage d’une moralité lumineuse jusqu’au bout de la soirée:son dernier air ( Toi qui connais la vanité du monde..) puis le duo amoureux avec Carlos conduit a des sommets d‘émotions justes, de sincérité dramatique bouleversante.
Triomphal Don Carlos a Anvers – Classiquenews (Alexandre Pham)